Klima- & Umweltschutz, Landwirtschaft, Verbraucher*innenschutz, Wirtschaft & Finanzen

Wir haben es satt!

[05/2019] Am kommenden Samstag demonstriert ein breites Bündnis in Berlin für ein Umdenken in der Landwirtschaft. Hierzu erklärt Landesvorsitzende Jutta Paulus:

„Die Agrarindustrie verdrängt die ökologische und bäuerliche Landwirtschaft. Ungerechte Subventionen unterstützen auch naturschädliches Wirtschaften und Tierquälerei. Am kommenden Samstag werde ich mich mit vielen weiteren Menschen dagegen stellen. Wir wollen gutes Essen, ohne Gift, Gentechnik und Tierleid auf unseren Tellern. Die 60 Milliarden Euro im Agrarhaushalt müssen vernünftig verteilt werden, damit gesunde Ernährung bezahlbar bleibt und die Bäuerinnen und Bauern davon leben können. Mit einem Wandel in der Landwirtschaft wollen wir die Überproduktion eingrenzen und die Biodiversität erhalten. Unsere industriell produzierten Lebensmittel werden zu Dumpingpreisen in Entwicklungsländer exportiert und zerstören dort die heimische Wirtschaft. Pestizide und strukturarme Agrarwüsten lassen die Roten Listen bedrohter Tiere und Pflanzen immer länger werden. Mehr Achtsamkeit bei unserer Ernährung ist damit Entwicklungshilfe und Naturschutz zugleich. Essen ist politisch!“

Hintergrund: Am Samstag, 19. Januar, ab 12 Uhr demonstriert ein Bündnis aus Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen für lokale, nachhaltige Landwirtschaft. Auch die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken wird mit dabei sein.

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