Verbraucher*innenschutz

Ein Kernanliegen grüner Politik ist, die Rechte der Verbraucher*innen zu stärken und schützen, sowohl analog als auch digital. Denn Verbraucher*innen haben ein Recht auf verlässliche, glaubwürdige und verständliche Informationen, die ihnen eine Orientierungshilfe und echte Wahlfreiheit bieten. Dazu gehört auch, dass die Menschen mit Hilfe transparenter Angaben von Inhaltsstoffen erkennen können, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen Waren produziert wurden.

Gerade in Krisenzeiten setzen wir uns für hohe Verbraucherschutzstandards und gegen die Verlagerung von Problemen auf die Endkunden ein. Den Anteil der staatlichen Aufwendungen für nachhaltige Forschung und Entwicklung wollen wir mit einem landeseigenen Förderprogramm verdreifachen.

Verbraucher*innenrechte gelten offline wie online

Ob in sozialen Medien, in Bewerbungsverfahren oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit – Algorithmen begegnen uns heute in fast jedem Lebensbereich. Fast nie erfahren wir, nach welchen Prinzipien Algorithmen uns beurteilen oder nach welchen Kriterien uns Produkte oder Nachrichten empfohlen werden. Wir setzen uns ein für einen wirksamen Verbraucherschutz in der digitalen Welt, insbesondere bei Entscheidungen, die auf Algorithmen basieren. Ihr Einsatz darf niemals dazu führen, dass Verbraucher*innen aus bestimmten Lebensbereichen ausgeschlossen oder diskriminiert werden. Der Einfluss von KI auf die Auswahl von Nachrichten und Information hat zentrale Auswirkungen auf Gesellschaft, Demokratie und Meinungsbildung. Für den Einsatz von Algorithmen brauchen wir Transparenz, einen verbrauchergerechten Rechtsrahmen und effektive Schutzmechanismen. Die Unternehmen sollen beispielsweise darüber informieren, welche Methoden sie bei der personalisierten Preisbildung einsetzen und welche Daten sie verwenden.

Verbraucher*innenschutz

Schutz für mündige Verbraucher – und gegen TTIP und Ceta


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