ACC Kaiserslautern: Ladesäulen-Turbo statt Runde Tische jetzt

[25/2026] Anlässlich des Runden Tischs zur Zukunft des Standorts Kaiserslautern in der Staatskanzlei erklärt Katrin Eder, Spitzenkandidatin der GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

„Die Absage von ACC an den Standort Kaiserslautern ist das Ergebnis einer tiefen Verunsicherung in der Autoindustrie. Das kommt davon, wenn rückwärtsgewandte Politik die E-Mobilität ausbremst. Diesen Schuh wird sich auch die Ministerpräsidentenkonferenz anziehen müssen. Sie hat der Elektromobilität mit ihrem Zurückrudern beim Verbrenner-Aus in Mainz einmal mehr den Stecker gezogen. Diese Politik verhindert Investitionen in klimafreundliche Technologien. Die aktuellen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zeigen gleichzeitig, wie riskant unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist. Der aktuelle Preisschock trifft Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen hart. Das macht einmal mehr deutlich, dass wir aus den fossilen Energieträgern aussteigen müssen. Was wir statt dem bisherigen Schlingerkurs brauchen, ist ein klares Bekenntnis zur Elektromobilität und zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. In Rheinland-Pfalz wollen wir GRÜNEN den Ladesäulen-Turbo anwerfen. Wir fordern, dass mit jährlich 10 Millionen Euro in hoher Geschwindigkeit das E-Ladesäulen-Netz ausgebaut werden soll, damit alle Menschen in Rheinland-Pfalz wohnortnah Ladepunkte erreichen. Jeder Euro, der an der Zapfsäule in den Tank fließt, stärkt am Ende autoritäre Regime und zementiert fossile Abhängigkeiten. Jede erneuerbare Kilowattstunde im E-Auto sorgt für Wertschöpfung hier vor Ort und ermöglicht Investitionen in Kitas, Schulen und Infrastruktur.“