Gewinneinbruch bei Daimler Truck: Industrie braucht Verlässlichkeit statt klimapolitischen Rückwärtsgang

[43/2026] Zum Gewinneinbruch bei Daimler Truck, mit dem LKW-Werk in Wörth mit rund 10.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz, erklärt Katrin Eder, Spitzenkandidatin der GRÜNEN zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz:

„Der massive Gewinneinbruch bei Daimler Truck zeigt, wie stark die aktuelle geopolitische Lage die Industrie unter Druck setzt. Die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump und die zunehmende Planungsunsicherheit durch aufgekündigte oder verwässerte Klimaschutzziele sorgen weltweit für Marktunsicherheit. Das bremst Investitionen in die dringend notwendige grüne Transformation.

Gerade deshalb braucht die Industrie jetzt klare politische Rahmenbedingungen statt des industriepolitischen Schlingerkurses von Schwarz-Rot in Berlin.

Für viele Familien und die Region um Wörth hängen Arbeitsplätze, Ausbildung und wirtschaftliche Stabilität unmittelbar von der Zukunft dieses Standorts ab. Wer jetzt bei Klimaschutz und Transformation auf die Bremse tritt, gefährdet nicht nur unsere Klimaziele, sondern auch Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung in Deutschland und Rheinland-Pfalz.

Stattdessen brauchen wir eine verlässliche Politik, günstige Erneuerbare Energie, moderne Infrastruktur und klare Investitionssignale.

Rheinland-Pfalz zeigt, wie das gehen kann. Mit der Ko-Finanzierung des Projekts Pegasus unterstützt das Land Daimler Truck konkret bei der Transformation des Standorts Wörth und bringt die klimafreundliche Antriebswende in der Nutzfahrzeugindustrie voran. Nostalgie lähmt, Innovation sichert dagegen Wohlstand und bringt den Klimaschutz voran. Die grüne Transformation ist industriepolitisch der einzige Weg nach vorne.“

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