Katrin Eder im Austausch mit Fridays for Future in Landau: Was der Klimaschutz braucht

Mut, Tempo und klare Kante für den Klimaschutz

Landau, 15.01.2026 – Die grüne Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Katrin Eder, nahm am Donnerstag an einer moderierten Podiumsdiskussion von Fridays for Future im großen Festsaal der RPTU in Landau teil. Am Abend diskutierten Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft zentrale Fragen der Klimapolitik – mit besonderem Fokus auf Energie, Ernährung und Landwirtschaft, nachhaltige Bildung sowie Wärme und Verkehr.

Eder machte deutlich, dass ambitionierter Klimaschutz nur gemeinsam mit einer starken Zivilgesellschaft gelingen kann. Die junge Klimabewegung habe entscheidend dazu beigetragen, das Thema ganz oben auf die politische Agenda zu setzen – und halte den notwendigen Druck aufrecht. „Fridays for Future erinnert uns immer wieder daran, worum es geht: um unsere Lebensgrundlagen, um Gerechtigkeit zwischen den Generationen und um politisches Handeln, das der Realität der Klimakrise gerecht wird“, so Eder.

In ihrem Statement stellte die Spitzenkandidatin klar: „Klimaschutz ist keine Option und kein Nice-to-have – er ist eine Verpflichtung. Wer jetzt zaudert, verspielt die Zukunft unserer Kinder. Wir GRÜNE stehen dafür, die fossile Vergangenheit hinter uns zu lassen und den Umbau konsequent voranzutreiben: mit erneuerbaren Energien, klimafreundlicher Mobilität und einer Wirtschaft, die innerhalb der planetaren Grenzen funktioniert. Dafür mache ich den Rücken gerade – gegen jede Ausrede und gegen jeden Rollback.“

Angesichts stagnierender Emissionen insbesondere im Gebäude- und Verkehrssektor fordert Eder Instrumente, die eine Beteiligung und die Akzeptanz der Menschen vor Ort stärken: “Die Energiewende gelingt nur, wenn sie vor Ort ankommt. Mit einem Bürgerenergiegesetz wollen wir Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger direkt an den Einnahmen beteiligen – für Investitionen etwa in Kitas oder für günstigere Stromtarife. Gleichzeitig muss Solarenergie zum neuen Normal werden: auf Dächern und auch auf Parkplätzen. Deshalb wollen wir beim Solargesetz nachsteuern und eine flächensparende Solarpflicht auch für bestehende Parkplätze ermöglichen, wo das wirtschaftlich sinnvoll ist.“

Das Podium in Landau zeigte: Der Dialog zwischen Politik und Klimabewegung ist lebendig und notwendig. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich weiterhin dafür ein, die Klimaziele konsequent umzusetzen und Rheinland-Pfalz auf einen sozial gerechten, klimaneutralen Kurs zu bringen.

v. l. n. r. Carolin Cloos, Franziska Brantner, Katrin Eder, Dirk Binkowski, Torsten Maschke, Anna Biegler