Inhalt:
- Tierheime stärken – Veterinärämter und Kommunen unterstützen
- Klare Regeln für Tierhaltung
- Rücksicht auf Tiere: Feuerwerksfreie Zonen und weniger Feuerwerke
- Zukunft ohne Tierversuche
Tierheime stärken – Veterinärämter und Kommunen unterstützen
Wir haben über das regionale Zukunftsprogramm neue Fördermöglichkeiten für Tierheime geschaffen. Wir wollen diese Förderung auch auf Wildtierzentren ausweiten und Tierschutzorganisationen unterstützen.
Tierheime haben nur eine begrenzte Kapazität und stoßen oft an ihre Grenzen. Um Tierheime zu entlasten, wollen wir Menschen unterstützen, die bereit sind, Tieren eine neue Heimat zu bieten.
Wir wollen das Tierleid vor Ort reduzieren und fordern ausreichend und gut ausgebildetes Personal in den Veterinärämtern, um artgerechte Tierhaltungen überprüfen zu können. Wir unterstützen unsere Veterinärämter mit dem Ziel, dass Tierschutzkontrollen überall verlässlich und wirksam stattfinden können. Wir setzen uns für bessere Standards bei Tiertransporten ein. Um unnötigen Stress durch Transporte zu vermeiden, unterstützen wir die hofnahe Schlachtung sowie den Weideschuss. Wir schaffen das Amt eines Landestierschutzbeauftragten.
Wir setzen uns auf Bundesebene dafür ein, dass Zirkusse deutlich höhere Standards bei der Tierhaltung erfüllen müssen. Wir sprechen uns gegen Wildtiere im Zirkus aus. In den Kommunen setzen wir uns für konsequente Kontrollen ein.
Der Tierschutzbeirat, der Tierschutzbericht und der Tierschutzpreis bleiben wichtige Pfeiler unserer Arbeit. Wildtierstationen, Tierparks und ehrenamtlich im Tierschutz Engagierte sind wichtige Akteure, die wir unterstützen.
Klare Regeln für Tierhaltung
Wir führen eine Unterscheidung von Listenhunden mit und ohne bestandenem Wesenstest ein, die von den Kommunen bei der Hundesteuer berücksichtigt werden kann.
Im Haustierbereich unterstützen wir die vom EU-Parlament vorgeschlagenen Maßnahmen zur Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen auf EU-Ebene. Das hilft bei entlaufenen Tieren und entlastet Tierheime. Eine landesweite Katzenschutzverordnung wollen wir rechtlich prüfen. Wer einen Hund hält, muss seine Verantwortung kennen: Wir setzen uns für einen Sachkundenachweis für Erst-Hundehalter ein. Eine Haftpflichtversicherung soll bei der Anschaffung eines neuen Hundes für alle Hundehalter verpflichtend ein.
Zur Gefahrenabwehr setzen wir uns für ein Verbot der privaten Haltung von gefährlichen Exoten wie Pfeilgiftfröschen, Giftschlangen, Skorpionen und ähnlichen Tieren ein.
Rücksicht auf Tiere: Feuerwerksfreie Zonen und weniger Feuerwerke
Private Feuerwerke stellen zunehmend eine Belastung für unsere Kommunen dar. Dabei kommt es auch häufig zur missbräuchlichen Verwendung von Feuerwerkskörpern.
Wir wollen private Feuerwerke reduzieren, um die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt möglichst gering zu halten. Dafür stärken wir Städte und Gemeinden bei der Einschränkung von Feuerwerk und schaffen Rechtssicherheit bei der Aussprache von feuerwerksfreien Zonen. Grundsätzlich halten wir ein ganzjähriges Verkaufsverbot für den Privatgebrauch für geboten und setzen uns für eine bundesweite Umsetzung ein.
Zukunft ohne Tierversuche
Forschungsprojekte, die Alternativen zu Tierversuchen entwickeln, fördern wir mit einem innovativen Forschungspreis. Wir wollen die Forschenden auch mit mehr Vernetzung und Sichtbarkeit unterstützen.
