Kein Schritt zurück: GRÜNE Rheinland-Pfalz legen feministisches Autorinnenpapier vor
[31/2026] Frauenrechte stehen unter Druck – politisch, gesellschaftlich und digital. Zum internationalen feministischen Kampftag am 8. März legen Spitzenkandidatin Katrin Eder, Pia Schellhammer und Katharina Binz ein gemeinsames Autorinnenpapier vor. Darin formulieren sie eine klare feministische Agenda für Rheinland-Pfalz und stellen konkrete politische Schritte vor, um Gleichstellung, Sicherheit und Selbstbestimmung entschlossen zu stärken.
„Wir erleben einen antifeministischen Rollback. Frauen, die ihre Rechte einfordern, geraten zunehmend in Bedrängnis und zentrale Errungenschaften der Gleichstellung werden infrage gestellt. Dem stellen wir uns entschieden entgegen“, erklären Eder, Schellhammer und Binz. „Der feministische Kampftag ist deshalb nicht nur ein Tag der Würdigung – er ist unser politischer Auftrag.“
Im Autorinnenpapier zeichnen die drei Politikerinnen das Bild eines konkreten, inklusiven und wirksamen grünen Feminismus. Gleichstellung sei für sie kein Randthema, sondern eine zentrale Frage demokratischer Gerechtigkeit. Mit drei Frauen an der Spitze zeigen die GRÜNEN Rheinland-Pfalz bereits heute, wie politische Repräsentanz und feministische Politik zusammengehören.
Zugleich legen Eder, Schellhammer und Binz drei zentrale Vorhaben vor, mit denen Frauenrechte weiter gestärkt werden sollen:
Selbstbestimmung sichern:
Die GRÜNEN Rheinland-Pfalz wollen eine Bundesratsinitiative zur Abschaffung des § 218 Strafgesetzbuch auf den Weg bringen. Schwangerschaftsabbrüche sollen Teil einer regulären medizinischen Versorgung sein und jede Frau in Rheinland-Pfalz muss unabhängig von ihrem Wohnort Zugang zu dieser Versorgung haben.
Feminismus im digitalen Raum stärken:
Mit einem umfassenden Aktionsplan gegen digitale Gewalt wollen die GRÜNEN Polizei und Justiz stärken, Beratungsangebote für Betroffene ausbauen und Prävention gegen Hass im Netz intensivieren. Gleichzeitig sollen feministische Netzwerke und Content-Creatorinnen gezielt unterstützt werden. „Frauen müssen sich online genauso sicher bewegen können wie offline“, heißt es im Papier.
Den Gender-Health-Gap schließen:
Die Autorinnen fordern eine ressortübergreifende Strategie für geschlechtersensible Medizin. Forschung, Prävention und medizinische Versorgung sollen stärker auf geschlechtsspezifische Unterschiede eingehen, um den sogenannten Gender-Health-Gap sichtbar zu machen und langfristig zu schließen.
„Fortschritt fällt nicht vom Himmel. Er muss politisch erkämpft, konkret gestaltet und entschlossen verteidigt werden“, so Eder, Schellhammer und Binz.
Mit ihrem Autorinnenpapier setzen die GRÜNEN Rheinland-Pfalz ein deutliches Signal zum feministischen Kampftag: Feminismus ist Kernelement demokratischer Gerechtigkeit.
Das vollständige Autorinnenpapier können Sie hier nachlesen.
