Inhalt:
- Junge Menschen über Jugendbeteiligung in die Landespolitik einbeziehen
- Mehr Geld für Kinder- und Jugendarbeit
- Schutz und Prävention von sexualisierter Gewalt
- Wiedereinführung des Kulturpasses für 18-Jährige
- Freiwilligendienste besser fördern
- Alltag für Jugendliche leichter machen: bezahlbare Miete und Mobilität
- Keine allgemeine Wehrpflicht
Junge Menschen über Jugendbeteiligung in die Landespolitik einbeziehen
Die besten Innovationen gehen oft von jungen Menschen aus. Wir wollen das anerkennen und fördern innovative Projekte von und mit Jugendlichen mit einer fondsfinanzierten Förderung. Das Kommunale Investitionsprogramm zur Jugendförderung und Teilhabe (KIJugend) unterstützt Kommunen bei innovativen Projekten zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.
Wir möchten, dass die Stimme von jungen Menschen politisches Gewicht bekommt. Darum stärken wir die Rechte des Landesjugendbeirats und beziehen junge Menschen insgesamt systematischer als bisher in die Landespolitik ein. Den Dachverband der kommunalen Jugendvertretungen als starken Akteur für Jugendbeteiligung vor Ort wollen wir weiter fördern.
Wir machen die Reform der Gemeindeordnung zu einem Hebel für echte Mitbestimmung. Alle Gesetze werden künftig mit einem Jugendcheck geprüft. Diesen führen wir im Rahmen eines Jugendbeteiligungsgesetzes ein, mit dem wir die Beteiligung auf kommunaler Ebene einheitlich regeln und eine Beratungsstelle für Jugendbeteiligung auf Landesebene einrichten. In jeder Kommune soll Jugendbeteiligung verbindlich sein. Dafür braucht es Ansprechpersonen, eigene Budgets und klare Rechte, wie Rede-, Anhörungs- und Antragsrecht.
Das Jugendklimaforum führen wir fort.
Auch wenn unsere Initiative zur Senkung des Wahlalters bei Kommunal- und Landtagswahlen auf 16 Jahre bisher an der gesetzlichen 2/3-Mehrheit scheiterte, kämpfen wir weiter für eine Absenkung des Wahlalters in Rheinland-Pfalz.
Mehr Geld für Kinder- und Jugendarbeit
In der Kinder- und Jugendarbeit erleben junge Menschen Partizipation, Selbstwirksamkeit und Zusammenhalt. Auch im ländlichen Raum sollen Jugendliche sich eingebunden fühlen und gehört werden. Deswegen schaffen wir mehr Treffpunkte für Kinder und Jugend ohne Konsumzwang.
Wir erhöhen die Mittel für Freizeiten, politische Bildungsmaßnahmen und die Schulungen für ehrenamtlich Mitarbeitende und vereinfachen die Förderstruktur. Ehrenamtliche stärken wir mit besserer Bezahlung bei Verdienstausfall und gezielter Qualifizierung.
Wir bauen die eigenständige Jugendpolitik durch die Jugendstrategie JES weiter aus.
Schutz und Prävention von sexualisierter Gewalt
Wir schaffen Personalstellen, unterstützen Schutzkonzepte in allen Einrichtungen und schulen ehrenamtlich Engagierte, um den Pakt gegen sexualisierte Gewalt konsequent umzusetzen.
Wiedereinführung des Kulturpasses für 18-Jährige
Wir setzen uns für die Wiedereinführung des Kulturpasses für 18-Jährige auf Landesebene ein.
Freiwilligendienste besser fördern
Wir sorgen mit besserer Bezahlung, mehr Mobilitätsgeld und einem Zugang auch für Jugendliche mit Berufsreife dafür, dass alle, die einen Freiwilligendienst absolvieren wollen, das auch machen können.
Alltag für Jugendliche leichter machen: bezahlbare Miete und Mobilität
Auszubildende, Studierende und junge Menschen aus der Jugendhilfe sind auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen. Darum schaffen wir neue Angebote und fördern günstige Mietmöglichkeiten.
Wir machen es mit einem vergünstigten Deutschlandticket für Studierende, Azubis, Freiwilligendienstleistende und Inhaber der Ehrenamtskarte oder Juleica leichter, mobil zu sein. Wir wollen für ein besseres Busangebot auch im Nachtverkehr sorgen.
Keine allgemeine Wehrpflicht
Die Wiedereinführung einer allgemeinen Wehrpflicht lehnen wir deutlich ab.
