„Digitale Hausmeister“ an Schulen – GRÜNE wollen mehr Unterstützung für Kommunen bei digitalen Lehrmitteln


Mainz, 20. Februar 2026 – Die Kommunalen Spitzenverbände haben mehr finanzielle Unterstützung des Landes bei der Finanzierung des IT-Supports der Schulen gefordert. Die GRÜNEN-Spitzenkandidatin Katrin Eder erklärt dazu:

„Das Land muss die Kommunen bei der Digitalen Bildung stärker unterstützen. Es geht um die Zukunftskompetenzen unserer Kinder und um die Befähigung zur kritischen Nutzung von Medien. Digitale Bildung entscheidet heute darüber, ob junge Menschen sich sicher, selbstbestimmt und verantwortungsvoll in einer vernetzten Welt bewegen können.

Deshalb braucht es zwei klare Schritte des Landes. Erstens muss sich das Land an der Finanzierung von IT-Assistenten an Schulen stärker beteiligen. Diese ,digitalen Hausmeister‘ betreuen und warten die Software wie auch die Hardware von digitalen Lehrmitteln an Schulen – eine wichtige Aufgabe, die rasch und bürokratiearm nur direkt vor Ort in den Bildungseinrichtungen vorgenommen werden kann. Schulen mit weniger als 300 Schülern sollen sich eine IT-Assistenzstelle teilen können. Schulen ab 300 Schülern sollen eine eigene Stelle erhalten. So sorgen wir für verlässlichen Support vor Ort, der Lehrkräfte entlastet und stellen sicher, dass Technik im Schulalltag funktioniert. Zweitens fordern wir, dass das Land Rahmenverträge für digitale Endgeräte bündelt und damit die Vergabe der Kommunen deutlich entlastet. Es kann nicht sein, dass jede Kommune als Schulträger, darunter oft Orts- und Verbandsgemeinden, einzeln Endgeräte anschafft.

Digitale Bildung darf nicht am Kabel, am Update oder an der Zuständigkeit scheitern. Damit wir junge Menschen gegen Desinformation und Manipulation stärken und barrierefreies, modernes Lernen wirklich ermöglichen, müssen Land und Kommunen eng zusammenarbeiten. So bleiben Schulen dauerhaft zuverlässig ausgestattet und professionell unterstützt.“