Christin Sauer und Carolin Cloos unterstützen den Offenen Brief an die Landesregierung zum Deutschlandticket für alle Schüler:innen in RLP.
[66/2026] Mainz, 04. August 2026 – Zum Offener Brief an Ministerpräsident Gordon Schnieder und Finanzministerin Doris Ahnen zum Deutschlandticket für alle Schüler:innen in RLP, initiiert vom Grünen Kreisverband Südliche Weinstraße, erklären die Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, Carolin Cloos und Christin Sauer:
„Es darf nicht sein, dass Kinder und Jugendliche in etlichen Regionen in Rheinland-Pfalz in den Ferien ihr Deutschlandticket verlieren, während es anderswo selbstverständlich weiter gilt. Dieser Flickenteppich ist nicht nur ungerecht, sondern er belastet Familien in den Sommerferien organisatorisch als auch finanziell zusätzlich.
Wir unterstützen deshalb den offenen Brief der grünen Kreisverbände aus Rheinland-Pfalz an Gordon Schnieder und Doris Ahnen ausdrücklich. Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, besonders für junge Menschen.
Gleichzeitig wissen wir aus eigener kommunaler Verantwortung, wie groß der finanzielle Druck auf die Städte und Landkreise inzwischen ist. Kommunen dürfen nicht gezwungen sein, zwischen einem guten ÖPNV-Angebot für junge Menschen und anderen wichtigen Aufgaben abwägen zu müssen. Wer landesweit einheitliche Leistungen will, muss sie auch landesweit finanzieren.
Deshalb erwarten wir, dass das angekündigte Ziel eines kilometerunabhängigen Deutschlandtickets für Schüler*innen jetzt umgesetzt wird. Das Land muss ab 2027 eine dauerhaft finanzierte, landesweit einheitliche Lösung schaffen. Nur so schaffen wir soziale Gerechtigkeit und eine echte Verkehrswende. Wer im Wahlkampf ein Deutschlandticket für alle Schülerinnen verspricht, muss Wege finden, dieses Versprechen auch einzulösen. Gerade in Zeiten knapper Kassen brauchen Kommunen finanzielle Verlässlichkeit seitens des Landes.“
