12.05.2014

Katharina Binz: „Dieses Angebot ist vergiftet!“

[PM 49-2014] Die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz zum Vorschlag eine AKW-Stiftung einzurichten

EON, RWE und EnBW möchten eine Stiftung gründen, die die Abwicklung des Atomausstiegs übernimmt. Katharina Binz, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

„Die Atomindustrie ist über Jahrzehnte mit unvorstellbaren Summen an Steuergeldern subventioniert worden. Die rund 35 Millarden Euro, mit denen sich EON, RWE und EnBW nun aus der Verantwortung herauskaufen möchten, sind im Vergleich dazu ein Taschengeld! Diese 35 Milliarden Euro reichen nicht mal im Ansatz aus, um die Kosten des Atomausstiegs zu decken. Dieses Angebot ist vergiftet! EON, RWE und EnBW haben eine Party gefeiert, die mehr als 50 Jahre angedauert hat und an der sie fürstlich verdient haben - nun müssen sie auch das Aufräumen übernehmen. Der Landesverband der GRÜNEN Rheinland-Pfalz fordert die Bundesregierung deshalb auf, den aktuellen Vorstoß zur Einrichtung einer AKW-Stiftung unverzüglich abzulehnen und die Energieversorger in aller Schärfe an ihre Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu erinnern. Die Geschenke an die Atomlobby müssen endlich ein Ende haben! Die Verantwortungslosigkeit, die EON, RWE und EnBW mit diesem Vorschlag an den Tag legen, zeigt aufs Neue, wie wichtig das Gelingen der Energiewende ist.“

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