04.09.2017

Für bessere Luft in den Innenstädten: MdB Tabea Rößner fordert weitere Maßnahmen

[PM 71/2017]  Zum Gipfel der Kanzlerin mit den Ländern und einigen Kommunen zur Luftqualität in deutschen Innenstädten erklärt rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete und GRÜNE Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2017, Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

„Nun ist ein erster Schritt getan: Die Kommunen erhalten eine Milliarde Euro als Sofortmaßnahme, wie wir GRÜNE es gefordert hatten. Damit ist es jedoch noch lange nicht getan. Um Fahrverbote zu vermeiden, muss die Umrüstung der Dieselfahrzeuge schnellstens vorankommen. Die Dieselautos brauchen nicht nur ein Update. Es gibt etliche Firmen, die Technologien für eine wirksame Schadstoffreduzierung bei PKWs bereit halten, die noch nicht zugelassen sind. Hier muss mit Volldampf dran gearbeitet werden. Dafür müssen die Autohersteller stärker in die Pflicht genommen werden. Die öffentliche Hand muss für die Infrastruktur sorgen und in Ladesäulen investieren. Der Bund muss die Kommunen bei der Umstellung der Busse auf emissionsfreie Bussysteme und die kurzfristige Nachrüstung mit Stickstoffdioxidfilteranlagen unterstützen. Auch an diesen Maßnahmen muss sich die Automobilindustrie beteiligen, schließlich hat sie einiges wieder gut zu machen.“

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