21.09.2018

Friedensbewegung ist Teil der GRÜNEN Geschichte und Gegenwart

[PM 64/2018] Anlässlich des Weltfriedenstags erklärt der Landesvorsitzende Josef Winkler:

„Wir Grünen sind aus verschiedenen Bewegungen in der Bürgerschaft entstanden. Eine der prägendsten Bewegungen war die Friedensbewegung. Am 21. September 1991 gründete sich ebenfalls unter anderem aus den Friedensbewegungen heraus die Partei BÜNDNIS 90 in den neuen Bundesländern, die sich später mit „DIE GRÜNEN“ zusammen schloss. Auch heute mahnen wir gerade am Weltfriedenstag mehr Diplomatie und weniger Gewalt an. Besonders an Tagen wie heute muss ein besonderer Augenmerk auf Menschen gerichtet werden, die Schutz vor Krieg und bewaffneten Auseinandersetzungen suchen. Es gehört zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung unsere Augen nicht zu verschließen. Deswegen sind die aktuellen Entwicklungen beim Bundeshaushalt auch sehr kritisch zu beurteilen, bei dem, trotz anders lautender Vereinbarungen im Koalitionsvertrag der großen Koalition, der Etat für die Bundeswehr steigt und die Mittel für das Auswärtige Amt und die Entwicklungszusammenarbeit, also für den Frieden, gekürzt wird. Das entspricht nicht der Friedenspolitik, die wir derzeit weltpolitisch brauchen. Die Koalitionsfraktionen müssen sich fragen lassen, wen sie eigentlich unterstützen. Wenn es nicht nur bei leeren Worten bleiben soll und Fluchtursachen sowie Kriege um Ressourcen nachhaltig bekämpft werden sollen, dann muss mehr gegen den Klimawandel, mehr für die Entwicklungszusammenarbeit investiert werden.“

Hintergrund: Am 21. September 1981 verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Weltfriedenstag (International Day of Peace). An dem Gedenktag soll die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder als auch zwischen ihnen thematisiert und gestärkt werden.

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